Anmeldung bis 28.04.2026
In der Religionspädagogik ist seit etlichen Jahrzehnten immer wieder von «Subjektorientierung» und «Kindertheologie» die Rede. Dabei geht es um die Einsicht, dass die Kinder, die wir unterrichten, keine unbeschriebenen Blätter sind, denen wir als Religionslehrpersonen einen festen «Stoff» einfach zu vermitteln hätten. Vielmehr bringen sie vielfältige Erfahrungen, Kenntnisse und Vorstellungen mit. Sie vertreten eigene Theologien, die Erwachsene erstaunen oder überraschen können. Diese Vorstellungen gilt es im Sinne von elementaren Erfahrungen und Zugängen ernst und wahrzunehmen. Danach können die Theologien der Kinder mit passenden Unterrichtsinhalten oder Kompetenzen, zum Beispiel des LeRUKa, korrelativ verknüpft werden.
Was der Begriff «Kindertheologie» eigentlich meint, wie er entstanden ist und welche Konsequenzen sich für die Praxis des Religionsunterrichts und der Katechese daraus ergeben, wird an diesem Nachmittag theoretisch und an konkreten Beispielen erarbeitet.