
kind. 5/19: Mose III
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1 Manna in der Wüste
Das Volk ist unzufrieden und trauert den Fleischtöpfen Ägyptens nach. Gott schenkt genug Nahrung für alle. Niemand muss mehr sammeln und horten. Mit Kindern kann anhand der Erzählung das Thema der geistigen Nahrung (und ihrer Notwendigkeit) angeschnitten werden. Auch das Thema «Überfluss» bietet sich an: Was sammeln und horten wir, was wir nicht brauchen? Wo gehen wir verschwenderisch mit unserem Essen um?
2 Wasser aus dem Felsen
Wasser ist knapp. Das Volk ist aufgebracht. Gott sagt Mose Wasser zu und nennt den Felsen, zu dem Mose sprechen soll. Mose schlägt auf den Felsen und das Wasser sprudelt hervor. Bei kleineren Kindern könnte sich die Geschichte anbieten, um sie mit dem Bild «Gott ist mein schützender Fels» bekannt zu machen. Damit einhergehen kann das Benennen von Hilfsangeboten – bei grösseren Kindern gerade mit Blick auf die Gefahren in der digitalen Welt (Cybermobbing). Mit grösseren Kindern kann zusätzlich ein Bogen zur Wüste und zum Wasser geschlagen werden: Was sind unsere Wüsten, in denen wir heute leben? Was ist das lebendige Wasser, das wir bräuchten und nach dem wir uns sehnen?
3 Die eherne Schlange
Schon wieder ist das Volk unzufrieden – bis eine Schlangenplage über die Israeliten hereinbricht. In der Einleitung wird die Bedeutung der Schlange und der Schlangengötter bei den Israeliten und den benachbarten Völkern betrachtet. Bei der Umsetzung geht es um die Unzufriedenheit, obwohl eigentlich alles Lebensnotwendige vorhanden ist – bei den Israeliten in der Erzählung, aber auch bei uns heute. Gibt es in unserem Leben ebenfalls «Schlangen»?
4 Mose stirbt
Die Erzählung von Mose wird mit seinem Tod abgeschlossen. Dabei wird ein Blick auf die unterschiedlichen Bestattungsriten bei Christen und Juden geworfen.





